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Der Aquaristik-Blog

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Wie du verhindern kannst, dass Sand im Aquarium fault

Als ich in den 70ern zur Aquaristik kam, war der Bodengrund in aller Regel Kies. Standardaquarienkies und ich kann mich noch gut erinnern, dass ein befreundeter Aquarianer plötzlich einen gelblichen, sehr porösen Kies mit deutlich größerer Körnung als Bodengrund hatte. Das war absolut außergewöhnlich und der nächste Besuch im Zoogeschäft dafür umso ernüchternder: Dieser neuartige, exotische Bodengrund war praktisch für mich als Schüler nicht bezahlbar. Das hatte aber auch einen Vorteil: Dieser Kies wäre ohnehin für meine zahlreichen Panzerwelse und Antennenwelse überhaupt nicht geeignet gewesen und seine unnatürliche Optik hätte sicher schnell ihren Reiz verloren.

Heute ist Natürlichkeit und Biotopnähe Trumpf. Aquarien werden in Deutschland immer mehr so eingerichtet, dass der Fisch denken könnte, er würde in seinem angestammten Habitat herumschwimmen. Dazu gehört auch der passende Bodengrund und der besteht in den allermeisten Ursprungsgewässern aus Sand. Weiterlesen

Was gibt es Neues in der Aquaristik?

Der Herbst ist die Zeit, in der Aquarianer wieder aktiv werden. Viele lassen den Sommer über ihre Aquarien auf Sparflamme laufen. Neue Fische werden kaum angeschafft, denn es ist sowieso nicht ganz einfach, die Temperatur im Becken bei hohen Außentemperaturen im für die Haltung von Fischen grünen Bereich zu halten.

Im Herbst ist dann wieder alles anders, das Wetter ist dann meist auch eher so, dass Indooraktivitäten eher angesagt sind. Zur gleichen Zeit starten dann auch wieder Aquaristikmessen und Hersteller bringen neue Produkte auf den Markt, die den Aquarianern das Leben erleichtern sollen und naja, das Weihnachtsgeschäft, das ab Oktober irgendwie vor der Türe steht, soll ja auch angefeuert werden. Weiterlesen

Lochgestein oder kein Lochgestein im Malawiaquarium?

Lochgestein war und ist ein Dekostein, mit dem Aquarianer gerne arbeiten. Ganz besonders Malawiaquarianer bauen in ihren Aquarien ganze Riffwände mit dem weißen, löchrigen Gestein. Nur: Warum das und ist das noch zeitgemäß?

Gehen wir einmal in die 80er Jahre zurück. Damals kamen die ersten Malawicichliden in die Zooläden der Republik und waren mit ihren bunten Farben absolute Highlights in der Aquarienbranche. Werbewirksam wurden die Buntbarsche bald als „Korallenfische“ des Süßwassers angeboten und vielfach verkauft. Doch wer einen Korallenfisch will, will nicht nur den, sondern am besten das ganze Riff und so war es auch nicht verwunderlich, dass die Aquarianer alles daran setzten, in ihrem Aquarium auch das passende Korallenriff aufzubauen. Ohne Korallen natürlich. Die Malawiaquarien der 80er Jahre ähnelten sich folglich stark. Die komplette Rückwand war zumeist vom Boden bis zur Wasseroberfläche komplett mit Lochgestein verbaut. Im Vordergrund blieb nur noch ein schmaler Streifen freier Schwimmraum. Weiterlesen

Test der ScapingLight in der DATZ veröffentlicht

Die Beleuchtung von Aquarien mit LED ist nichts neues mehr. Trotzdem hat man oft den Eindruck, dass vieles, was am Markt angeboten wird, eigentlich noch nicht marktreif ist oder sehr billig in China zusammengezimmert worden sein könnte. Besonders erfreulich, wenn ein Qualiätsprodukt in Deutschland gefertigt wird und dann auch noch wirklich zu überzeugen weiß.

Ich verwende die ScapingLight von LiWeBe selbst und bin mit der Leuchte sehr zufrieden. Die Helligkeit ist wirklich top und mit den RGB-LEDs lassen sich praktisch alle Farbabstufungen erzielen. Mit der Tageslichtsteuerung ergibt sich ein realistisches Beleuchtungsbild, das bei mir perfekt für die Pflege der Malawicichliden passt.

Noch wesentlich genauer unter die Lupe genommen wurde die Leuchte jetzt von Petra Fitz, die in Dingolfing in Niederbayern einen kleinen, aber sehr feinen Aquaristikladen betreibt. Ihre Erfahrung hat sie in einem Artikel für die DATZ zusammengefasst und kommt dabei zu einem sehr positiven Fazit.

Sand oder Kies als Bodengrund im Aquarium?

Es vergeht praktisch kein Tag, an dem ich nicht in diversen Foren und Facebookgruppen über die Frage stolpere, was denn jetzt der geeignetste, der beste Bodengrund für ein Aquarium sein könnte. Sand oder Kies? Das ist fast täglich die Frage aller Fragen.

Dabei ist es im Grunde sehr einfach: Wer keine Fische oder Wirbellose in seinem Aquarium pflegt, die auf einen bestimmten Bodengrund angewiesen sind, ist es eine Geschmacksfrage. Auch die meisten Pflanzen gedeien sowohl in Sand als auch in Kies gleich gut, da sie sowieso die meisten Nährstoffe aus dem Wasser aufnehmen und das Substrat, als den Boden, nur dazu verwenden, um zu wurzeln, sprich an Ort und Stelle zu bleiben. Weiterlesen

Wie wird bereits die erste Einrichtung eines Aquariums ein Erfolg?

Alleine die Tatsache, dass sich die Frage stellt und die Erkenntnis aus zahlreichen Nachfragen in Facebookgruppen, in denen zahlreiche Aquarienbesitzer wirklich massiv fehlgeschlagene Versuche, ein Aquarium einzurichten, präsentieren, impliziert, dass das Vorhaben, ein Aquarium einzurichten, gerade für Anfänger wirklich eine Herausforderung darstellt, die nicht immer erfolgreich abgeschlossen wird.

Woran liegt es, dass Anfänger scheitern?

Nach meiner Wahrnehmung ist es sehr häufig so, dass selbst die grundlegensten Informationen über das Ökosystem Aquarium erst dann eingeholt werden, wenn das Aquarium schon steht und auch schon mit Fischen besetzt ist. Oft sind Wasserwerte völlig unbekannt. Es ist kein Wissen über die Arbeitsweise eines Filters und den Stoffkreislauf im Aquarium vorhanden und die individuellen Bedürfnisse der Zierfische an Aquariengröße, Einrichtung und Vergesellschaftung werden komplett übergangen. Treten dann Probleme auf, ist selbstverständlich keine schnelle Reaktion seitens des Aquarienbesitzers möglich, denn es kann noch nicht einmal eine Ursachenforschung betrieben werden, da das nötige Fachwissen fehlt. Sich in der Situation auf eine Beratung in Internetforen und Facebookgruppen zu verlassen, bzw. verlassen zu müssen, ist genauso effektiv wie zu einer Wahrsagerin auf dem örtlichen Rummel zu gehen, um sich seine persönliche Zukunft voraussagen zu lassen. Hier raten dann viele andere Anfänger zusammen mit ein paar wenigen bemühten alten Hasen so lange ohne Basis, denn Wasserwerte, etc. sind ja in der Regel unbekannt, herum, bis sich ein Konsenz ergeben hat, was denn jetzt in diesem Aquarium an Maßnahmen ergriffen werden müssten. Meistens müssen dann, egal um was es geht, Erlenzapfen und ein bißchen Salz, aber Vorsicht immer das jodfreie verwenden, in Becken geworfen werden und ein Wasserwechsel muss natürlich auch sein. Dass es so nicht besser werden kann oder nur seltenst ein Zufallstreffer dabei ist, ist im Prinzip klar. Dass das einen frustrierten Anfänger zurückläßt, der plötzlich aus heiterem Himmel von einer Informationsflut erschlagen wird, ist auch nachvollziehbar. Auch das frustrierte Ende einer Aquarianerlaufbahn ist nicht selten. Weiterlesen

Unterwegs im Aquarium des Zoos Frankfurt

Was machen Aquarianer, die sich mal gemütlich übers Wochenende treffen? Na klar: Sie gehen in den Zoo und verbringen einen guten Teil der eingeplanten Zeit im Aquarium. Wenn es denn eines in diesem Zoo gibt und der Zoo Frankfurt hat eines.

Das Aquarium kann man nur besuchen, wenn man auch den Zoo besucht. Ist in den meisten Zoos mit Aquarium so üblich, allerdings gibt es da durchaus Ausnahmen und deshalb sei darauf hingewiesen. Weiterlesen

Blaualgen wieder loswerden

Algen im Aquarium sind ein häufiges Ärgernis. Dabei darf zwischen unterschiedlichen Algenarten unterschieden werden.  Während Roalgen, Kieselalgen oder Grünalgen tatsächlich Algen, also Pflanzen sind und deshalb in der Regel nur ein optisch unerwünschter Effekt auftritt und im schlimmsten Fall die eigenentliche Aquarienbepflanzung verdrängt wird, handelt es sich bei Blaualgen im Grunde nicht um Algen, sondern um Bakterien, die sogenannten Cyanobakterien.

Blaualgen sind relativ leicht an ihrem extrem unangenehmen Geruch und ihrer schmierigen Konsistenz zu erkennen, weshalb sie auch oft als Schmieralgen bezeichnet werden.

Blaualgen sind ein Indikator dafür, dass im Aquarium etwas grob aus den Fugen geraten ist. Meist ist ein Nährstoffüberangebot und eine zu schwach ausgelegte Filterung, bzw. Strömung die Hauptursache für den Befall mit Cyanobakterien.

Um die Bakterien wieder loszuwerden darf der Aquarianer möglichst schnell handeln, denn je weniger Pflanzen und Einrichtungsgegenstände bereits mit dem schmierigen Überzug befallen sind, desto einfacher die Bekämpfung. Weiterlesen

Im Sommer kühlen oder nicht erst warm werden lassen?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, ein Aquarium im Sommer zu kühlen. Ob das jetzt durch eine erhöhte Belüftung mit Ventilatoren erreicht wird oder moderne Durchlaufkühlgeräte verwendet werden, ist relativ egal. Denn beim Einsatz einer für die jeweilige Beckengröße abgestimmten technischen Lösung, läßt sich das Wasser so kühlen, dass es nicht zu Spitzen in oder über 30° C kommt. Diese Lösungen zur Kühlung des Aquariums haben allerdings auch etwas gemeinsam: Sie verbrauchen Strom. Teilweise sogar sehr viel Strom. Weiterlesen

Erfahrung mit Strömungspumpen wie der Tunze Turbelle

Schon seit vielen Jahren verwende ich in meinen Malawi-Aquarien Strömungspumpen, um die Oberfläche zu bewegen und um den Fischen eine natürliche Wasserbewegung zu geben, die den Verhältnissen an den Ufern des Malawisees ein wenig entsprechen. Die Oberflächenbewegung lässt eine Kahmhaut gar nicht erst an der Wasseroberfläche entstehen und ganz wichtig: Da meine Malawibecken immer ohne Pflanzen betrieben werden, sorge ich so für die ausreichende Anreicherung des Aquarienwassers mit Sauerstoff. Die Strömungspumpen installiere ich so, dass die Pumpe ca. 15 cm unterhalb der Wasseroberfläche sitzt und der Wasserstrahl von der Pumpe aus leicht nach oben Richtung Oberfläche strömt. Die Wasseroberfläche soll dadurch nicht aufgerissen werden. Es plätschert also gar nichts. Auf der Oberfläche sind aber trotzdem deutliche Wellenbewegungen zu sehen. Weiterlesen

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